Kurzkonzeption

Unsere zweigruppige Kindertagesstätte ist ein wesentlicher Bestandteil der
Evangelischen Auferstehungskirchengemeinde Bonn. Auf Grund unserer offenen Arbeit, in unterschiedlichen Funktionsräumen, bieten wir den Kindern vielfältige Erlebnis- und Bildungsbereiche. Das Kita-Team mit seinen unterschiedlichen beruflichen und privaten Qualifikationen gestaltet mit unseren Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren ein interessantes Lern- und Erfahrungsfeld in einer freundlichen, vertrauensvollen und wertschätzenden Atmosphäre.

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes. Wir nehmen es an wie es ist mit seinen Stärken und Schwächen und freuen uns, dass es da ist. Wir begleiten es durch Beobachtungen und geben ihm Hilfestellung dort wo es sie möchte und/oder braucht. Hierbei steht das Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Vordergrund.

Ausgehend vom Entwicklungsstand und Lebensalter der Kinder, und unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Förderung, setzen wir in unserer Konzeption folgende Schwerpunkte:

Natur

Nur was ich kenne, kann ich lieben und schützen

Durch regelmäßige Waldtage und das tägliche Spiel und Erleben im Freien werden die Kinder für Gottes Schöpfung sensibilisiert. Sie erleben die unterschiedlichen Jahreszeiten, das Wachsen und Vergehen. Die Kinder erfahren mit allen ihren Sinnen, dass es im Wald

  • anders riecht
  • anders klingt
  • man anders läuft.....

Sie lernen sich als Bestandteil der Natur zu erleben, erfahren Zusammenhänge, ihre Liebe zur Natur wird geweckt und sie spüren, dass es sich lohnt, diese zu erhalten und zu schützen.

Dies geschieht bei Wind und Wetter und so wird ganz nebenbei das Immunsystem gestärkt.

Ernährung

Ein gesundes Frühstück ist der beste Start in den Tag

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist uns sehr wichtig. Darüber sprechen wir mit Eltern und Kindern und bitten sie, diese Aspekte beim Frühstück zu hause und in der Kita zu berücksichtigen. Am Nachmittag gibt es einen kleinen Imbiss, der z.B. aus Obst, Müsli oder Quark besteht.

 

Religionen und andere Kulturen

Vielfalt macht das Leben bunt

Wir sind eine evangelische Kindertagesstätte, aber Sie müssen nicht evangelisch sein, um bei uns einen Platz für ihr Kind zu bekommen. Sie sollten jedoch der Evangelischen Religion offen gegenüber stehen.
Das Kennenlernen anderer Kulturen und deren Religionen und ihrer Besonderheiten möchten wir in unseren Kindergartenalltag integrieren.
Es ist uns wichtig, die religionspädagogische Arbeit in den normalen Alltag einzubeziehen und sie nicht nur zu kirchlichen Festen hervorzuholen.
Glaube ist für uns lebensnotwendig wie das Brot zum Essen und die Luft zum Atmen. Wir geben ihm einen Platz in unserem täglichen Leben.

Selbstverständlich feiern wir kleine Kindergartengottesdienste.

 

Musik

Musik und Tanz sind Balsam für die Seele

Das Singen und das Bewegen zur Musik ist ein kindliches Grundbedürfnis. Wir unterstützen dieses Bedürfnis, indem wir täglich mit den Kindern singen, mit und ohne musikalische Begleitung. Einmal wöchentlich wird dieses Angebot durch eine Kirchenmusikerin ergänzt. Hier stehen Rhythmus und Sprachschulung im Vordergrund.
Des weiteren stehen den Kindern in Freisspiel täglich verschiedene Orffinstrumente zur Verfügung.

Bewegung

Wer sich nicht bewegt bleibt sitzen

Erfahrungen mit dem eigenen Körper schaffen Selbstbewußtsein, insbesondere, wenn sie bis an die eigene Grenze gehen. Unser Bewegungsangebot versucht, die Kinder eine Balance zwischen körperlichen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten finden zu lassen.
Die Kinder haben hier die Möglichkeit ihre Grenzen zu erspüren und zu erweitern.

Kreativität und Phantasie

Der Weg ist das Ziel

Hierbei steht die Lust am eigenen „Tun“ im Vordergrund. Die Eigengestaltung der Kinder ist wichtig für die Entfaltung der eigenen Kreativität.
Die vielfältigen Material- und Werkzeugangebote regen die Kinder zum Experimentieren, Gestalten und Erfinden an. Sie haben die Möglichkeit, im selbstbestimmten Tempo ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Altersspezifische Angebote

Die 4-5 jährigen treffen sich einmal wöchentlich.
Ziel dieser Gruppenarbeit ist die Förderung der Feinmotorik.
Eingebettet in ein Rahmenprogramm setzen sich die Kinder mit unterschiedlichen Kreativangeboten auseinander.


Die 5-6 jährigen treffen sich einmal wöchentlich zum Vorschulprojekt.
Ziel ist hier die Erarbeitung eines Themas, welches die Kinder mitbestimmen dürfen. Dabei werden die Kompetenzen für den Erwerb der Schulfähigkeit entwickelt.

Feste Programmpunkte sind hier:

  • Polizei und Verkehrserziehung
  • Feuerwehr mit Besuch einer Feuerwache
  • Kunst mit Besuch im Kunstmuseum.


Des weiteren treffen sie sich jeden Morgen zum Sprachtraining. Grundlage hierfür ist das Würzburger Sprachtrainingsprogramm.

Bildungsdokumentation

Das Kind ist Schöpfer seiner Umwelt

Die Entwicklung der Kinder dokumentieren wir nach der Vorgabe von Strätz und Dr. Schäfer in Form eines Portfolios für jedes Kind. Bestandteile dieser Bildungsdokumentation sind

  • Fotos
  • Sammelmappe, mit denen die Entwicklung der Kreativität durch eigene Werke festgehalten ist.
  • schriftliche Aufzeichnungen über die Sprachentwicklung

Zum Abschluss der Kindergartenzeit gibt es eine Vernissage, durch die die Kinder ihre Eltern führen und Erklärungen zu den einzelnen Themenbereichen geben.

Tagesstättenkinder

Um den besonderen Bedürfnissen der Tageskinder gerecht zu werden, gibt es für sie folgenden Ablauf in der Mittagszeit:

  • gemeinsames Mittagessen
  • Zähne putzen
  • Ruhephase für die Älteren
    Vorlesen, Stilleübung oder Meditation Dauer ca. 20 -30 Minuten
  • Ruhephase für die Jüngeren
    Bei leiser meditativer Musik kann sich ihr Kind auf einer Kinderliege ausruhen oder schlafen. Zu Beginn der Ruhephase wird eine kurze Geschichte vorgelesen, danach läuft leise meditative Musik. Dauer 30 – 45 Minuten


Während des oftmals langen Tages für die Tageskinder ist es sehr wichtig, Phasen der Ruhe, der Entspannung und des Kuschelns einzubauen, damit sie Energie tanken können und nicht überdreht und müde nach Hause gehen.

Eingewöhnungsphase

Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit und seinen eigenen Weg.

Wir bieten zwei bis drei Schnuppernachmittage zum gegenseitigen Kennenlernen.

Die ersten zwei bis drei Vormittage sollte ein Elternteil das Kind begleiten und sich nach und nach zurückziehen.

Wenn das Kind seine Bereitschaft zeigt, auch alleine zu bleiben, ermutigen wir die Eltern für einen kleinen Zeitraum zu gehen. Diese Zeiten werden nun von Tag zu Tag verlängert, bis das Kind alleine bleibt.

Wichtig ist, dass sich die Eltern an die vereinbarten Absprachen halten und sich immer vom Kind verabschieden.

Elternarbeit

Nur gemeinsam können wir die Kinder fördern und fordern. Aus diesem Grunde stehen wir in regelmäßigem Austausch mit den Eltern.

Möglichkeiten hierfür sind:

  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternsprechtage
  • Entwicklungsgespräche
  • Hospitationen
  • Elternabende
  • Feste und Feiern
  • Flohmarkt
  • Förderverein